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Bahnhofsumfeld
Das
Bahnhofsumfeld als unmittelbares Entree der Stadt
bedarf einer auf lange Sicht vorrausschauenden städtebaulichen
Entwicklung. Ungestaltete Brachflächen,
Parkplätze, ein verschmiertes Industriedenkmal
(Schlachthofwasserturm) und Wildwuchs sind nicht
die Lösung und besitzen eine katastrophale Außenwirkung.

Der Wiesbadener Hauptbahnhof 1925,
das Tor zur Weltkurstadt
In jedem Fall hat es die Gegend rund um die Gleise
verdient, deutlich aufgebessert zu werden. Wo
geht die Entwicklung hin? Diese Frage muß gestellt,
Antworten mit einem Ideenwettbewerb gesucht werden.

Die
direkte Umgebung des Bahnhofes heute: triste Asphaltfläche
Das
Liliencarrè ist insoweit ein überdimensionierter
Anfang aber auch Ausdruck fehlender städtebaulicher
Weitsicht. Gelöst wird zwar das Problem "Hauptpost",
nicht aber die erforderliche Strukturierung der gesamten
Gegend im Anschluß an die vorhandenen Wohnquartiere.

Das
Schlachthofgelände
Der
Bürgerbeirat begrüßt nachdrücklich,
daß das bestehende Postgebäude beseitigt
und an dessen Stelle etwas Neues gebaut wird.
Die jetzt vorliegende Planung des Rundbaues fügt
sich von der Höhenanordnung ein, sollte jedoch
architektonisch interessanter und besser gegliedert
werden, damit der Bau eine Bereicherung für die
Umgebung wird. Bei der Materialwahl ist darauf zu
achten, daß sie im Einklang zu Bahnhof und Landeshaus
geschieht und somit Naturstein verwendet wird.
Die Baumasse des Gesamtprojekts ist zu groß.
Die bisherige Planung im Bereich der Fischerstraße
ist zu massiv und nicht kleinteilig genug, um den Villencharakter
des dahinter liegenden Quartiers aufzunehmen.
Das projektierte Hochhaus ist für die Umgebung
zu hoch und in seinen Proportionen zu massiv. Die Dominante
in Form eines Turmes wäre nur dann akzeptabel,
wenn eine Architektur realisiert wird, die dem Anspruch
Wiesbadens gerecht wird - in Form eines einzigartigen
architektonischen Solitärs und als Anziehungspunkt.
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© Bürgerbeirat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
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