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Wiesbaden als Stadt der Musik, Literatur,
und bildenden Kunst
Betrachtet
man die Wiesbadener Stadtgeschichte des ausgehenden
19. und beginnenden 20. Jahrhunderts und
die große Anzahl bedeutender Persönlichkeiten,
die damals in Wiesbaden gewirkt haben, bieten sich
hier zahlreiche Anknüpfungspunkte.
Neben
regelmäßigen Lesungen mit Texten
Wiesbadener Literaten bzw. Autorenlesungen, könnte
auch ein jährliches Wiesbadener Komponistenfestival
mit Stücken von Brahms, Raff etc. durchgeführt
werden.
Die
Qualität der Maifestspiele muß angehoben
werden, so daß sie ihre ehemalige Bedeutung zurückerlangen.
Eine
stärkere Einbindung und Unterstützung
des Rheingau-Musikfestivals wäre sinnvoll.
Auf
dem Bowling Green sollten qualitätvolle Open
Air Konzerte (z. B. der drei Tenöre, Sting etc.)
nicht nur zum Schutz der Anlagen, sondern auch um deutlich
zu machen, daß es sich hierbei um etwas Besonderes
handelt, nur maximal zweimal im Jahr stattfinden.
Die
erstmalige Übertragung von Verdi's Oper "La
Traviata" aus dem Großen Haus hat bewiesen,
daß eine solche künstlerische Leistung auch
Tausende von Wiesbadenern und Gästen vor das Theater
zieht. So wird die Oper für breite Schichten der
Gesellschaft erlebbar.
Für
eine Belebung der Innenstadt würden
auch Mittagskonzerte in Kirchen und Nachmittagskonzerte
auf öffentlichen Plätzen in den Sommermonaten
sorgen.
Neben
Retrospektiven ehemals bedeutender Wiesbadener Künstler sollten verstärkt
Ausstellungen moderner und alter international bedeutender
Kunst
in Wiesbaden veranstaltet werden.
In
diesem Zusammenhang sind die städtebaulichen
Aufgaben:
Modernisierung
bestehender Spiel- und Ausstellungsstätten
Schaffung neuer Spiel- und Ausstellungsstätten
Sanierung und Nutzung von Wartburg und Walhalla
Eine Öffnung und Nutzung des Theater-Foyers an
spielfreien Tagen und die Nutzung geeigneter Räumlichkeiten
in den Wiesbadener Hotels wäre wünschenswert.
© Bürgerbeirat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
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