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Verdichtung
Der überregionale
Ruf, die Bedeutung und die Unverwechselbarkeit Wiesbadens
gründen sich auch auf seine einzigartige Residenzlandschaft.
Diese Struktur ist zwingend zu erhalten. Die bisher
verfolgten städtebaulichen Ziele der permanenten
Verdichtung Wiesbadener Villenquartiere, zerstört
die denkmalwerte Beziehung der Villen zu ihren entsprechend
großzügigen Gärten, verändert das Stadtbild und die
Stadtstruktur negativ, erhöht den Verkehrsdruck und
beeinflußt den Identifikationswert Wiesbadens nachhaltig,
wie am Beispiel der Lessingstraße 9 abzulesen ist.
Nicht zu unterschätzen sind in diesem Zusammenhang
auch die negativen ökologischen Auswirkungen.
Diesen
Entwicklungen ist Einhalt zu bieten. Keine Verdichtung
um jeden Preis. Es liegt in der Struktur des städtebaulichen
Planungsrechts (Baugesetzbuch), daß solche Bausünden
einklagbare Berufsunfälle werden, die das ganze Stadtbild über
Jahre hinweg so negativ beeinflussen können, daß der
spezifische Charakter Wiesbadens verloren geht.

Ein
gutes Beispiel für eine maßvolle und dem
denkmalgeschützten
Objekt angemessene Verdichtung
© Bürgerbeirat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
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