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Platanen
und Tiefgarage am Bowling-Green
Der
Bürgerbeirat ist der Meinung, daß aus Sicherheits-,
aber auch ästhetischen Gründen auch die restlichen
alten Bäume gefällt und eine komplette Neupflanzung
der Platanen vorgenommen werden sollte.

Platanengerippe
am Bowling Green
Falls
eine Tiefgarage unter dem Kurhaus-Vorplatz gebaut
wird, so ist gleichzeitig eine qualitative Verbesserung
der gesamten Umgebung des Bowling-Greens einschließlich
Christian-Zais-Straße und Kurhaus-Vorplatz anzustreben.
Dies betrifft auch die Platzierung der notwendigen
Ein- und Ausfahrten und der Abluftschächte.
Der
Bürgerbeirat regt an, dann auch Bussen vor dem Theater
keine Parkmöglichkeit mehr zu geben, sondern dafür
den Theaterparkplatz bereitzustellen. Die Oberfläche
der Christian-Zais-Straße und des Kurhausvorplatzes
sollten so gestaltet werden, daß sie dem Anspruch
der Umgebung gerecht wird.
Eine Tiefgarage
unter dem Bowling-Green ist vom Grundsatz her
nicht abzulehnen. Vorraussetzung dafür ist jedoch
die Garantie, daß keinerlei Schäden an den umliegenden
Gebäuden durch die beim Bau notwendige Absenkung
des Grundwassers auftreten können, noch daß die
Brunnenanlage durch den erforderlichen Abbau in
irgendeiner Form leidet oder verändert wird. In
der Detailplanung ist darauf zu achten, daß Fußgängeraufgänge
und Lüftungsschächte dem Ensemble angemessen gestaltet
und nicht auf dem Bowling-Green errichtet werden.
Die bestehenden Planungen mit vier Glas/Stahl/Beton-Konstruktionen
und drei Notausgängen auf dem Bowling-Green
sind indiskutabel Auch darf keine Ausfahrt aus
der Tiefgarage
vor den Theaterkolonnaden gebaut werden und die
Platanenreihe unterbrochen werden. Können diese
Garantien nicht gegeben werden, ist die Tiefgarage
unter dem Bowling-Green abzulehnen.
Angesichts
der vorgesehenen 925 Plätze, die zweimal dem Parkhaus
City 2 und zweieinhalbmal dem Parkhaus City 1 entsprechen,
sollte nach dem Bau jeglicher Individualverkehr rund
um das Bowling-Green und im Kurpark verboten werden.
In
den vergangenen Jahren wurde immer mehr innerstädtisches
Grün - zuletzt die Minigolf-Anlage und ehemaliger
Teil des Kurparks hinter den Brunnenkolonnaden -
dem PKW-Verkehr geopfert. Vor Beginn der Baumaßnahmen
sollte daher durch unabhängige Gutachter bescheinigt
werden, inwieweit der Aufwuchs durch den Bau der
Tiefgarage gefährdet ist. Außerdem sollte der Bestand
an Grün erhöht werden.

Planung Tiefgarage Bowling Green. Nicht
eingetragen sind die vorgesehenen drei Notausgänge
auf dem Rasen
© Bürgerbeirat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
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