|
Fußgängerzone
Der
Bürgerbeirat kämpft darum, daß das innere Stadtbild
Wiesbadens nicht weiter zerstört sondern aufgewertet
wird. Aus diesem Grund wird darum gebeten, die folgenden
Kriterien bei der Neugestaltung der Fußgängerzone
zu berücksichtigen:
In
die Neugestaltung sollten neben dem Mauritiusplatz
auch alle nach Westen gelegenen kleinen Straßen (z.
B. Kleine Schwalbacher Straße, Hochstättenstraße)
mit einbezogen werden.
Ziel
muß die Erhöhung der Erlebnisqualität und der Verweildauer
in der Fußgängerzone sein.
Die
Stadt sollte dafür Sorge tragen, daß in Kooperation
mit den Hauseigentümern eine dem historischen Stadtbild
angemessene, bessere Fassadengestaltung erfolgt.
Verwendet
werden sollte gestalterisch hochwertiger Bodenbelag,
insbesondere Naturstein, der phantasievoll und dem
historischen Stadtbild angepaßt verlegt wird, trotzdem
aber behindertengerecht ist (keine Unebenheiten, „Blindenpfad” usw.).
Als ein positiveres Beispiel für die mögliche Gestaltung
sind die Umgestaltung des "Schiffchens" als
Vorbild für die kleinen Straßen, aber auch das Dernsche
Gelände und der Raum zwischen Marktkirche, Café Lumen
und Rathaus zu nennen.
Lampen
und Möblierung (Papierkörbe, Bänke, Sitz- und Spielgelegenheiten)
sollten großzügig verteilt und dem historischen Stadtbild
angemessen sein, dabei gut aussehen und über erheblichen
Nutzungskomfort verfügen.

Dem
historischen Ambiente angepasste Sitzgelegenheit
Die
Anzahl der Werbeaufsteller in der Fußgängerzone muß,
nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch
um den Fluß von Passanten und den Anlieferverkehr
nicht übermäßig zu behindern, reduziert werden.
Es
wird angeregt, ein typisches Wiesbaden-Design zu
verwenden, das den Wiedererkennungswert steigert,
selbst wenn es speziell geplant und die Gegenstände
eigens hergestellt werden müssen (z. B. Kanaldeckel,
Papierkörbe, Lampen etc. mit den drei Lilien versehen
o. ä.).
Angeregt
wird auch eine zahlreiche Verteilung von Trinkwasserspendern,
die ebenfalls das "Wiesbaden-Design" haben
sollten.
Die
Fußgängerzone von Wiesbaden sollte durch ihre Gestaltung
unverwechselbar und ein Anziehungspunkt für die Region
werden.
Die
Kleine Schwalbacher Straße sollte durch kleinteiligen
und hochwertigen Einzelhandel, wie im Schiffchen,
genutzt werden können.

Tristesse
in der Fußgängerzone
© Bürgerbeirat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
|